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Kraftvolle Entscheidungen treffen

 

Kraftvolle Entscheidungen treffen - Blogparade

Diana Grabowski hat zur Blogparade aufgerufen und ich hab mich angesprochen gefühlt, denn ich hab noch nie wirklich drüber nachgedacht, wie ich meine kraftvollsten Entscheidungen treffe

Ich treffe die kraftvollsten Entscheidungen immer aus dem Bauch heraus. Manche spontan, manche wohldurchfühlt.

Ich fühle mich unruhig und unrund, wenn ich zwischen mehreren Möglichkeiten "stehe" und keine für mich fühlbar passende Möglichkeit darin finde. Dann ist es oft an der Zeit MEINE Möglichkeit zu finden, mit "halben" Sachen tue ich mir bei meinen Entscheidungen schwer, es muss sich wirklich gut anfühlen. Die richtige Entscheidung zieht mich meist an und ich wähle auch keine Richtung, die mein Bauch nicht gut heißt. Ich vertraue hier sehr auf meine Intuition. Es ist wohl die Erfahrung, dass mein Bauchgefühl hier ein guter Ratgeber ist, der mich stets in diese Richtungen führt. Das heißt nicht, dass ich mich nicht informiere und nicht Alternativen abwäge. Ich habe doch auch schon oft eine Entscheidung für etwas getroffen ohne ein zweites Angebot einzuholen, weil mein Bauchgefühl einfach sicher war.

Ist die passende Möglichkeit nicht sofort präsent, frage ich mich "Was will ich wirklich und wie fühle ich mich damit".

Die vielen Ideen, die aus mir heraussprudeln schreibe ich meist nieder. Kurz oder auch lang, wenn sie grade aus mir sprudeln. Ich habe für viele davon nicht die Zeit. Die wichtigen Dinge kommen oft wieder, die fließen und ich habe in kurzer Zeit ein fertiges "Paket" dazu. Es flutscht ein Ganzes aus mir heraus. Es ist ein schwer beschreibbares Gefühl, welche Idee die richtige ist zu welchem Zeitpunkt. Es ist dann einfach "da".

Dennoch stellt sich manchmal heraus, dass das Ziel zwar schön und auch toll ist, jedoch ändert sich das Gefühl dazu, warum auch immer. Da ändere ich schon auch mal was ab oder lasse es einfach sein. Zum Zeitpunkt als ich die Entscheidung getroffen habe, war das Gefühl gut und richtig, das kann sich jedoch einfach ändern. Auch dabei verlasse ich mich auf meine Intuition.

Wenn ich Klienten durch Entscheidungsprozesse führe, fordere ich sie stets auf, sich auf ihr Gefühl zu konzentrieren. Viele Menschen sind bei Entscheidungen sehr auf den Verstand fokusiert und versuchen rationale Begründungen zu finden.

"Wie fühlst du dich, wenn ich sage, du wirst in Zukunft ...?"

"Was würdest du tun, wenn du keine Angst hast?"

"Was wolltest du schon als Kind?"

"Was willst du?"

"Hilft es dir auf deinem Weg?"

"Wonach sehnst du dich?"

 

Es gibt auch eine nette Übung dafür. Trag dich gerne in den Newsletter ein und ich sende dir die Übung zu!

 

Der bellende Hund: Gismo

Foto: Michaela Domweber

Mein Hund Gismo war nie einer der viel gebellt hat. In letzter Zeit steht er viel im Garten und bellt und bellt und bellt und bellt.

Sogar mitten in der Nacht. Irgendwann kommt mir dann auch die Idee ihn zu fragen, ob er vielleicht was zu sagen hat ;-)

Es ist einfach zum schreien. Du hast alles was du brauchst in dir und noch immer zweifelst du. Lass es einfach zu, hör auf im Außen Bestätigungen zu suchen, die du in dir längst hast. Es gilt zu leben, noch mehr zu leben, was du tust. Du hast an dir gearbeitet, erkennst deine Schwächen - ja nutzt sie sogar mittlerweile. Sei du und lass es einfach raus. Du trägst soviel Größe, Stärke und Macht in dir, die anderen soviel helfen kann!

Ich belle weil deine Seele schon sehr laut ist und es einfach jetzt nur mehr das TUN braucht. Dennoch kreisen deine Gedanken noch immer darum, was du falsch gemacht hast in der Vergangenheit. Nichts, einfach nichts! Alles ist so, wie es sein soll und nun gehe in deine Macht! Sei wie du bist! Du kannst nicht mehr Verantwortung übernehmen als Verantwortung. Es ist nicht deine Verantwortung für andere zu fühlen, zu denken. Bleib bei dir und folge deinem Herzen. Es gibt keinen falschen Weg, wenn dein Herz der Führer ist. Du hast es immer getan und auch wenn es nicht leicht war oder du verletzt wurdest, dennoch war es der Weg, den dein Herz und deine Seele für dich gewählt haben! Vertraue! Vertraue dir selbst!

Der Fluss des Lebens

Im Fluss sein und sich dem Fluss des Lebens hingeben.

Was verbinden wir damit? Ich selbst hatte eine Zeit da konnte ich das schon nicht mehr hören. Sei im Fluss, du musst in den Fluss kommen, du wehrst dich gegen den Fluss des Lebens, usw. WUUUAAA! Ach lasst mich doch alle in Ruhe mit dem Zeug.

Es gibt Tage, da fühlt es sich einfach nicht nach Fluss an, da fühlt es sich nach Notbremsung an, nach Stillstand, nach einfach BÄH.

Ist es denn nur "Fluss" wenn es sich gut anfühlt? Nein. Auch das BÄH gehört manchmal dazu und darf auch sein. Ich würde mich nicht so sehr freuen, wenn es fließt und wie geschmiert läuft, wenn da nicht manchmal auch mal Tage wären, wo es nicht so läuft.

Was für mich den wesentlichen Unterschied macht: wie gehe ich mit diesen BÄH-Situationen, BÄH-Tagen um? Früher hat es mich tierisch genervt, ich mochte mich dann selbst gar nicht an diesen Tagen, ging mit selbst und damit alles andere furchtbar auf den Nerv und hab mich am liebsten zu Hause verkrochen. Ich konnte mich in so BÄH-Tage so reinsteigern, dass ich krank wurde und damit die perfekte Ausrede hatte, das Haus nicht zu verlassen.

Heute steigere ich mich da nicht mehr so rein (da fehlt mir mit Kind ein bissl der Raum dafür ;-) ). Ich nehme die Zustände zur Kenntnis und verschiebe alles was nicht sein muss auf den nächsten Tag oder auf später. Ich nehme das BÄH wahr und an, gebe ihm Raum ohne ihn "künstlich" zu verstärken, sehe mich nicht als Opfer meiner Laune.

Was dann passiert, fasziniert mich oft. Der BÄH-Zustand "vergeht". Manchmal kriege ich erst am Abend mit, dass ich ja morgens schlechte Laune hatte, mich geärgert habe, total müde und unmotiviert war oder schlicht und einfach keinen Bock auf irgendetwas hatte. Dennoch war der Tag ohne "Drama" vorübergeganen, mein Körper war nicht "krank" und ich hatte mich selbst trotzdem lieb ;-) Meist ist dann auch die Motiviation wiedergekommen und auch so einiges darf ich dann motiviert wieder erledigen.

Genau das ist die Hingabe an den Fluss des Lebens. Ich beschäftige mich ja auch viel mit dem Umgang mit der eigenen Energie und sich gegen diesen Fluss zu wehren, verbraucht Energie auf hohem Niveau. Wir kämpfen gegen uns und gegen das, warum wir hier auf der Welt sind. Gegen das Leben. Wir schwimmen gegen unsere eigene Strömung.

 

Sei wie du bist

Foto: www.fotoandstyle.com

In den letzten Tagen lese ich immer wieder den Satz "Bleib wie du bist". Vieles kreiste bei diesem einfach und wohl auch gut gemeinten Satz in mir. Denn dahinter steht, dass wir gut sind, so wie wir sind, dass wir perfekt sind.

Doch genau das zu erkennen und auch anzunehmen fällt uns selbst meist am schwersten. Ist es nicht so, dass wir uns oft "verbiegen", weil wir meinen, den anderen zu verletzen, wenn wir offen aussprechen, was wir denken? Ich selbst halte (noch) oft zurück, was ich denke, oder versuche es netter oder höflicher auszudrücken, eben um mein Gegenüber nicht zu verletzen. Ergebnis ist meist, dass mich mein Gegenüber nicht versteht, bzw. das was ich "eigentlich meinte" nicht ankam. Also anders verstanden wurde.

Meine Kommunikation war nicht KLAR und EINDEUTIG und so lieferte ich meinen Kommunikationspartnern (und auch mir) oft "Auswege" und Möglichkeiten um dem was ich sage, auszuweichen. Das passiert mir natürlich meist nur, wenn es sich um etwas persönliches und eher unangenehmes für mich oder auch den Gesprächspartner handelte.

KLARheit und MUT hat es einige Male gebraucht, um zu mir selbst zu stehen und klar und deutlich auszusprechen woraum es mir wirklich geht.

Mein Satz für euch: SEI WIE DU BIST! Bedingungslose Selbstliebe ist es wert und das Ergebnis, wenn wir zu uns selbst stehen ist nicht vergleichbar mit "halben" Sachen ;-)

 

Moonwalk - BeWEGung mit Mondeseln

 

So ein Mondesel-Coaching kann ganz schön viel beWEGen.

Hier ein Ausschnitt aus einem Moonwalk-Protokoll:

 

Es geht darum deine Gefühle und deinen Verstand in Einklang zu bringen. Erkennen, wann dein Gefühl durch deinen Verstand kontrolliert werden will bzw. dein Verstand die Kontrolle haben will. Der Verstand soll dabei aber auch nicht kontrolliert werden, es soll ein harmonisierendes Zusammenspiel dieser beiden Teile entstehen. Wenn dein Gefühl etwas als "richtig" und "fühlt sich gut an" erkennt und dein Verstand Gegenargumente bringt, dann ist das grundsätzlich eine normale Sache, die dein Gehirn tut.

Es geht auch nicht darum etwas als gut oder schlecht zu bewerten, es geht einfach darum, zu erkennen, wann Zweifel da sind, ob sie begründet sind und ob das Gefühl trotzdem bei "gut und richtig für mich" bleibt. Zusätzlich ist es wesentlich, dass du erkennst, wann du ins Außen gehst, wann du beginnst zu überlegen, was ... sagen/denken wird.

 

Für mich ist immer wieder spannend, wie meine Lorelei aufzeigt, wo Handlungsbedarf ist, wo der Weg noch nicht klar ist, wo noch Nebel vor dem Ziel ist. Es ist auch für mich anfangs nicht immer erkennbar wohin der Weg uns führt, dennoch habe ich gelernt ihr zu Vertrauen und einfach auszusprechen, was sie mit ihrem Verhalten zeigt und was sie mir "zuflüstert".

 

Mehr von den Mondeseln gibts hier

 

 

 

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