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Kokonenergie - Warum ich manchmal Zeit für mich brauche

Die letzten Tage/Wochen haben viel Veränderung mit sich gebracht. Veränderungen sind für mich immer ein gewisser Stressfaktor, vor allem, wenn ich mich der Unwissenheit hingeben muss. Mein Gehirn präsentiert dann alle möglichen Worst-Case-Szenarien, die es schon erlebt hat und von denen es schon gehört hat. Gut so, dass ist ja auch schließlich die Aufgabe meines Gehirns – analysieren. Doch viele Dinge meines täglichen Lebens sind einfach außerhalb der „bekannten Zone“ für mein Gehirn. In meiner Arbeit mit Babys, Erwachsenen und Tieren lasse ich mich jedes Mal wieder auf Neues ein, denn ich weiß ja im Vorfeld nie worum es wirklich geht. Ich muss mich dem Öffnen, was ich nicht kenne. In diesem geregelten Ablauf meiner Arbeit fällt mir das leicht, da geht es ja nicht um meine „Projekte“, sondern um die Seele und die Aufgaben der Seele von anderen.

Bin ich selbst davon betroffen, bin ich schon mal ein paar Tage unrund, reizbar und nicht sehr kuschelig unterwegs. Mein Sohn ist dafür grade im besten Alter, denn mit 3 Jahren hat er wahrlich genug mit sich selbst zu tun und kann es so gar nicht gebrauchen, wenn Mami „am Rad dreht“. Im Gegenteil: er braucht gerade sehr viel Verständnis, weil er auch grade viele Dinge lernt und sich viel bei ihm verändert.

Veränderung geht damit einher seine „bekannte Zone“ zu verlassen, etwas, das bis jetzt so war, anders zu sehen, tun oder damit anders umzugehen. Mein Sohn ist da mein bester Lehrer. Wird er unrund, schläft vielleicht schlechter, ärgert sich über Kleinigkeiten, ist stur und uneinsichtig, nicht sehr kompromissbereit oder Ähnliches, dann ist das meist ein zuverlässiger Hinweis dafür, dass er sich wieder in diesem Veränderungsprozess befindet. Er verlässt seine „bekannte Zone“ und will etwas Neues erforschen, lernen, erleben. Und im Grunde fühle ich mich da nicht anders und das Kind in mir, will sich manchmal auch einfach auf den Boden werfen und brüllen – obwohl ich vielleicht gar nicht genau weiß, was grade das Problem ist. Und genau dann erkenne ich an meiner Reaktion, dass mein inneres Kind grade überfordert ist, ich kümmere mich um mich, gebe mir und meinem inneren Kind Raum und vor allem schaffe ich mir meine Kokonenergie. Ich brauche dann einfach Zeit für mich, Zeit mich zu spüren, wieder die Verbindung zu mir aufzunehmen, meine inneren Kinder zu beruhigen und zu versorgen, um wieder in die Verantwortung kommen zu können. Denn mein inneres Kind ist zu Recht überfordert damit, in diesem Zustand handlungsfähig zu sein. Mein dreijähriger Sohn ist ja damit auch überfordert und sucht dann den „Mami-Kokon“, bevor er einen neuen Versuch startet.

In diesen Situationen helfen mir und meinem Sohn die ätherischen Öle sehr: Lavendel ist unser Favorit. Er beruhigt uns, bringt unsere Energien zurück zu uns selbst, klärt das Energiefeld. Wildorange ist für mich immer perfekt, wenn es um das innere Kind aber auch um diese Veränderungsprozesse geht, denn da entsteht einfach dieses Gefühl von „alles ist gut“ und „ich hab alles, was ich brauche“. Ich verwende dann zusätzlich noch gerne Oregano, weil der mir persönlich einfach sehr gut dabei hilft, mich selbst zu spüren, mich auf meines zu konzentrieren. Und auch Cypress (Zypresse) wende ich da gerne an, denn dann kommt ein bissi Bewegung in die Sache und es fällt leichter „alte Dinge“ liegen zu lassen, Muster und Prägungen zu erkennen und die notwendigen Schritte einzuleiten.

 

Mehr Info zu Thema „Ätherische Öle für das innere Kind“ gibt es hier: https://www.edudip.com/w/233796

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