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Kokonenergie - Warum ich manchmal Zeit für mich brauche

Die letzten Tage/Wochen haben viel Veränderung mit sich gebracht. Veränderungen sind für mich immer ein gewisser Stressfaktor, vor allem, wenn ich mich der Unwissenheit hingeben muss. Mein Gehirn präsentiert dann alle möglichen Worst-Case-Szenarien, die es schon erlebt hat und von denen es schon gehört hat. Gut so, dass ist ja auch schließlich die Aufgabe meines Gehirns – analysieren. Doch viele Dinge meines täglichen Lebens sind einfach außerhalb der „bekannten Zone“ für mein Gehirn. In meiner Arbeit mit Babys, Erwachsenen und Tieren lasse ich mich jedes Mal wieder auf Neues ein, denn ich weiß ja im Vorfeld nie worum es wirklich geht. Ich muss mich dem Öffnen, was ich nicht kenne. In diesem geregelten Ablauf meiner Arbeit fällt mir das leicht, da geht es ja nicht um meine „Projekte“, sondern um die Seele und die Aufgaben der Seele von anderen.

Bin ich selbst davon betroffen, bin ich schon mal ein paar Tage unrund, reizbar und nicht sehr kuschelig unterwegs. Mein Sohn ist dafür grade im besten Alter, denn mit 3 Jahren hat er wahrlich genug mit sich selbst zu tun und kann es so gar nicht gebrauchen, wenn Mami „am Rad dreht“. Im Gegenteil: er braucht gerade sehr viel Verständnis, weil er auch grade viele Dinge lernt und sich viel bei ihm verändert.

Veränderung geht damit einher seine „bekannte Zone“ zu verlassen, etwas, das bis jetzt so war, anders zu sehen, tun oder damit anders umzugehen. Mein Sohn ist da mein bester Lehrer. Wird er unrund, schläft vielleicht schlechter, ärgert sich über Kleinigkeiten, ist stur und uneinsichtig, nicht sehr kompromissbereit oder Ähnliches, dann ist das meist ein zuverlässiger Hinweis dafür, dass er sich wieder in diesem Veränderungsprozess befindet. Er verlässt seine „bekannte Zone“ und will etwas Neues erforschen, lernen, erleben. Und im Grunde fühle ich mich da nicht anders und das Kind in mir, will sich manchmal auch einfach auf den Boden werfen und brüllen – obwohl ich vielleicht gar nicht genau weiß, was grade das Problem ist. Und genau dann erkenne ich an meiner Reaktion, dass mein inneres Kind grade überfordert ist, ich kümmere mich um mich, gebe mir und meinem inneren Kind Raum und vor allem schaffe ich mir meine Kokonenergie. Ich brauche dann einfach Zeit für mich, Zeit mich zu spüren, wieder die Verbindung zu mir aufzunehmen, meine inneren Kinder zu beruhigen und zu versorgen, um wieder in die Verantwortung kommen zu können. Denn mein inneres Kind ist zu Recht überfordert damit, in diesem Zustand handlungsfähig zu sein. Mein dreijähriger Sohn ist ja damit auch überfordert und sucht dann den „Mami-Kokon“, bevor er einen neuen Versuch startet.

In diesen Situationen helfen mir und meinem Sohn die ätherischen Öle sehr: Lavendel ist unser Favorit. Er beruhigt uns, bringt unsere Energien zurück zu uns selbst, klärt das Energiefeld. Wildorange ist für mich immer perfekt, wenn es um das innere Kind aber auch um diese Veränderungsprozesse geht, denn da entsteht einfach dieses Gefühl von „alles ist gut“ und „ich hab alles, was ich brauche“. Ich verwende dann zusätzlich noch gerne Oregano, weil der mir persönlich einfach sehr gut dabei hilft, mich selbst zu spüren, mich auf meines zu konzentrieren. Und auch Cypress (Zypresse) wende ich da gerne an, denn dann kommt ein bissi Bewegung in die Sache und es fällt leichter „alte Dinge“ liegen zu lassen, Muster und Prägungen zu erkennen und die notwendigen Schritte einzuleiten.

 

Mehr Info zu Thema „Ätherische Öle für das innere Kind“ gibt es hier: https://www.edudip.com/w/233796

Die Antwort ist: *Die Pferde*

Ich glaube daran, dass wir Menschen irgendwo "da oben" eine Seele haben, etwas das unsere Wege lenkt, uns durch das Leben führt und uns zeigt (sofern wir es sehen wollen) was für unser Leben vorgesehen ist. Wir haben immer eine Wahl, das ganz bestimmt. Aber manche Dinge präsentiert uns die Seele, weil sie sich erfahren will, weil sie etwas fühlen will, das es "da oben" nicht gibt. Wer schon mal auf der Seelenebene zu Besuch war, kennt das "Licht und Liebe"-Gefühl von da oben. Doch das kennt die Seele ja schon. Licht und Liebe sind wir (da oben) alle. Sie will mehr erfahren. Sie will was erleben. Deswegen kommt ein Teil von ihr auf die Erde als Körper mit Gefühlen und Gedanken, als menschliches Bewusstsein. Daran glaube ich. Und weil ich daran glaube, beschäftige ich mich seit einigen Jahren damit, was meine Seele für einen Plan für dieses Leben für mich hat. Manchmal ist ja das, was meine Seele mir vor die Füße knallt, nicht so toll für mich. Es fühlt sich sogar ziemlich sch... an. Sorry liebe Seele, da ist wohl was schief gegangen

Und so saß ich in den letzten Tagen wieder mal mit der Frage vor meiner Seele (wir treffen uns regelmäßig zu Klausuren): "Was willst du eigentlich von mir? Ich hab schon so ein wenig Panik mittlerweile, dass dein Plan für mein Leben mich einfach überfordert!" Denn genau das Gefühl habe ich manchmal. Ich bin immer bemüht meiner Seele zu entsprechen. Und erkannte da plötzlich, dass ich ihr "gefallen" wollte. Ich hab wohl aufgehört anderen Menschen gefallen zu wollen, aber meiner Seele will ich es schon Recht machen. Problemverlagerung. Gelöst ist die Sache mit dem Selbstwert dann wohl doch nicht so ganz...

Und dann war in meinem Kopf ganz plötzlich der Satz: "Es geht nicht darum, was du tun musst, damit du den Plan deiner Seele erfüllen kannst. So funktioniert das nicht. Die richtige Frage lautet: Was brauchst du, damit du deine Seele und deinen Körper verbunden sind. Denn um nichts anderes geht es hier. Was verbindet deinen Körper mit deiner Seele?" Auf diese Frage gibt es für mich eine Antwort: "Die Pferde". Alleine bei der Antwort kriege ich schon ein schlechtes Gewissen, denn da ist ja noch mein Sohn, mein Mann und auch meine anderen Tiere. Ich liebe meine Familie, alle. Und dennoch ist die Verbindung zu den Pferden anders. Das ist keine Konkurrenz, das ist ein sowohl - als auch. Ein Teil von mir ist dort zu Hause. Das darf so sein.

Seit vielen Jahren herrscht zwischen mir und den Pferden eine Bindung, die nur sehr schwer mit Worten zu beschreiben ist. Es ist ein Gefühl des vollen Bewusstseins. Bewusstsein für meinen Körper, meine Gefühle, meine Gedanken und auch meine Seele. Ich bin dann ganz und gar ich. Ich arbeite ja nicht nur mit meinen Pferden, sondern durfte auch viele andere (vor allem traumatisierte) Pferde begleiten. Von allen habe ich gelernt, ganz viel. Da war immer dieses "sich gegenseitig in die Augen schauen und ALLES wissen". Ich habe keine Geheimnisse vor Pferden - ganz ehrlich, du KANNST vor Pferden keine Geheimnisse haben. Es ist überlebenswichtig für sie, dass sie Energien lesen. Ihr Instinkt und ganz besonders das Fluchttier in ihnen erfasst in Sekundenbruchteilen, was in dir los ist. Es ist ein ihnen Raum geben, ihren Schmerz sehen, ihre Verletzungen wahr nehmen und respektieren. Mein 1. Pferd sagte vor vielen Jahren mal zu mir: "Es geht nicht darum, dass du meinen Schmerz weg machst, meine Verletzungen weg machst. Sie sind da. Das ist einfach so. Aber sie sind Vergangenheit. Hör auf in meiner Vergangenheit zu stochern. Das macht diese Verletzung nicht weg. Sei für mich hier und jetzt da. Behandle mich nicht wie das alte Pferd, sondern wie ein ganzes Pferd, das immer alles hatte, dem es gut geht. Denn es geht mir gut. Wenn du mit mir arbeitest, dann fühle ich, dass ich angenommen bin, dass ich so gesehen werde, wie ich bin, dass daran nichts Falsches ist. Würdest du mich verändern wollen, dann hieße das doch, dass ich nicht richtig bin, wie ich bin. Sei im Jetzt mit mir. Und wenn sich im Jetzt zeigt, dass ich Angst habe oder gegen dich arbeite, dann frage dich lieber, was macht mir JETZT Angst, warum arbeite ich nicht mit und kümmere dich darum."

Wenn ich mit meiner Stute ausreite, dann ist da dieses Gefühl von Sein, Getragen werden, Vertrauen, Hingabe, Mitgefühl, Liebe. Es ist Verbundenheit und Eins-Sein. Es sind zwei Teile eines Ganzen. Eines Ganzen, das es nur gibt mit genau diesen zwei Einzelteilen. Jeder Teil ist etwas Ganzes und doch ist das, was beide Teile verbindet ein noch größeres Ganzes, etwas Einmaliges. Wir haben diese Verbundenheit auch am Boden und auch beim Kutsche fahren. Doch wenn wir unsere Körper im Einklang bewegen. Unsere Energiesysteme sich in der Bewegung verbunden haben, die Energie der Erde zu pulsieren beginnt, dann entsteht Magie. Jeder kennt die Ängste des anderen, da sind keine Masken, die uns trennen. Wir sind beide verletzt vom Leben und unseren  Erfahrungen und wir heilen uns gegenseitig, indem wir uns sehen, unsere Herzen weit füreinander geöffnet haben. Wir lassen den anderen sein wie er ist, wollen ihn nicht reparieren oder verändern, wir sind einfach. Wir verletzen uns nicht, wir respektieren unseren Schmerz, achten unsere Grenzen. Unsere Kommunikation braucht keine Worte. Sie können das was ist nur schwer beschreiben. Die Gefühle sind unser Kommunikationsmittel. Von meinem Herz in ihr Herz und zurück. Verbunden. Jede von uns mit ihrer eigenen Seele und im Herzen miteinander - so entsteht unser gemeinsamer Herzensraum!

 

Und was brauchst du, um den Plan deiner Seele leben zu können?

Was verbindet DEINE SEELE mit DEINEM menschlichen Sein?

 

Mein (hochsensibles) inneres Kind

Es gibt Tage, da merke ich, dass mein Nervenkostüm dünner ist, als an anderen Tage. Es gibt Tage, da fühle ich mich überfordert und irgendwie ist es auch so, als ob dauernd jemand etwas von mir will. Ich hab an diesen Tagen dann oft das Gefühl, dass ALLE nur etwas von mir wollen, dass ich alleine dastehe. Niemand versteht mich, niemand sieht mich und helfen tut mir sowieso auch niemand.

Merkst du es schon beim Lesen, das klingt ganz schön "angepisst"...

Ist es auch. Ein Teil von mir ist dann auf "Krawall gebürstet". Und wenn dann noch keiner da ist für den Krawall, dann setz ich mich hin und bin ein wenig (bis ganz schön viel) beleidigt, weil es nicht so ist, wie ich das haben will.

Du merkst schon beim Lesen, dass das nicht sehr erwachsen und handlungsfähig klingt. Ist es auch nicht. Denn sonst würde es sich ja auch nicht Ärger suchen oder trotzig sitzen. Mein inneres Kind macht auf sich aufmerksam. Dieser Anteil von mir - ICH als Kind, die oft in seiner Hochsensibilität verkannt wurde - kann ganz schön tatkräftig zur Sache schreiten und mit meinem ganzen Umfeld inkl. meinen Mann, meinen Sohn und auch mit meinen Tieren aneinandergeraten, wenn ich nicht darauf aufpasse, mich nicht oder zu wenig kümmere. Auch wenn ich mein inneres Kind mit Oberflächlichkeit abspeisen will, z.B. in Form von Essen, Süßigkeiten, Fernsehen, Spiel, fühlt es sich zu Recht eben abgespeist.

Es schaukelt sich auf (und eskaliert dann auch wegen Kleinigkeiten) bis ich mich kümmere. Wie schaut mein "mich kümmern" dann aus. Ich setze mich hin und frage mein inneres Kind, was es braucht, worum es geht, was ihm fehlt. Manchmal sitze ich auch einfach nur 10 Minuten da mit der Nase an meinem Wildorange-Flascherl, weil ich weiß, dass mein inneres Kind das liebt.

Und während ich da so sitze und am Flascherl schnüffle, kommen mir die Tränen, spüre ich die Traurigkeit. Alles was in mir ist, weil ich mich selbst oft nicht so wahrnehme, wie ich wirklich bin. Weil ich mich selbst in ein Schema zu pressen versuche und mich anpassen will, um zu gefallen, um "normal" zu sein. Jeder kann es nennen, wie es will - ich nenne es mein inneres Kind. Es weint, weil es sich vollkommen zurecht von mir nicht gesehen und verstanden fühlt. Fühle ich mich jetzt schuldig, nein. Ich hab es ja nicht böse gemeint und vor allem bin ich JETZT da und kümmere mich. Ich nehme mein inneres Kind, mich selbst, in den Arm und tröste mich, bin für mich da. Ich sehe meinen Schmerz und erkennen ihn an. Ich rede ihn nicht schön oder versuche ihn zu verleugnen. Nein. Er ist da! Und ich merke wie ich mich langsam besser fühle, wie ich mich wieder in und bei mir selbst geborgen fühle.

 

Die Energiearbeit mit dem inneren Kind ist mir eines der wertvollsten Werkzeuge geworden - egal ob bei mir selbst, in meiner Familie, mit meinen Tieren oder auch mit meinen zwei- und vierbeinigen Klienten. Es ist nur schwer in Worten auszudrücken, was diese Arbeit bewirken kann. Ich selbst hab es auch erst wirklich "verstanden" - als ich es das erste Mal gefühlt habe, wie ich mir selbst helfen kann. Unkompliziert und meistens auch schnell. Wie ich vermeiden kann, dass mein inneres Kind randaliert und/oder andere tyrannisiert, manipuliert und mein Leben schwer macht.

 

Du willst dein inneres Kind kennenlernen:

Workshop - Ätherische Öle für das innere Kind - 21. Oktober 2016, 19 Uhr, RIZ Hollabrunn

Online-Workshop - Das innere Kind und wie es das Mutter-Sein beeinflusst - 24. Oktober 2016

Online-Workshop - Das hochsensible innere Kind - 9. November 2016

Anmeldung & Info: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Krafttier Spinne, Spinnennetze - und was sie mit dem weiblichen Feld der Liebe zu tun haben

 

Spinnennetze sind seit jeher etwas, das mich total fasziniert. Sie begegnen mir auch täglich.

Am Wochenende war ich wieder mal von so einem Spinnennetz fasziniert, habe es betrachtet und versank während meiner Arbeit auf der Koppel mit meinen Tieren in dieser Verbindung zur Spinne:
So ein Spinnennetz ist doch etwas sehr filigranes?
„Findest du?“, nehme ich da plötzlich die Spinne wahr, „Also ich kann gut darin herum laufen und meine Nahrung hält sich auch gut darin.“
Stimmt, denke ich so bei mir.
„Und außerdem ist es hochflexibel, hält dem Wind stand und ich kann es reparieren, wenn da ein Loch ist. Und wenn es mal kaputt geht oder schon ganz verstaubt ist, dann mache ich mir ein Neues.“
Aber ist das nicht mühsam - frage ich mich mehr selbst, als die Spinne – dieses immer wieder von vorne beginnen und das Netz neu machen, nur weil irgendjemand anderer es zerstört. Und genau dieser Gedankengang löste unglaublich viel in mir aus.

Ist es nicht so, dass viele Frauen das Netz der Liebe immer wieder weben?
Ist es nicht so, dass dieses Netz immer wieder zerstört wird?
Ist es nicht so, dass sie dieses Netz trotzdem immer wieder weben?
Ist es nicht so, dass sie die Verletzungen aus der Zerstörung vielleicht in sich tragen?
Ist es nicht so, dass diese Frauen trotzdem wieder die Kraft finden, eine Lücke zu schließen oder überhaupt ein neues Netz zu bauen?

Fragt sich die Spinne, warum wurde mein Netz zerstört? – Nein, zumindest jene Spinnen, mit denen ich gesprochen haben, tun das nicht. Sie gehen weiter und reparieren oder bauen ein Neues. Warum tun sie das? Sie müssen es tun, um zu überleben! Nur dieses Netz liefert ihr Nahrung.

Ist es nicht für uns Frauen auch so, dass wir dieses Netz der Liebe brauche, damit wir genährt werden?
Ist es nicht für uns Frauen auch so, dass wir uns als Menschen zwar fragen „Warum wurde es zerstört“, dass wir vielleicht traurig sind, und dass wir es auch mühsam finden, wieder von vorne zu beginnen, aber wir es trotzdem immer wieder aufbauen. Warum? Weil wir dieses Netz der Liebe brauchen. Es nährt uns!

Ist unser Netz immer wieder der Gefahr der Zerstörung ausgeliefert? Ja, natürlich. Auch wenn es sehr flexibel ist und auch sehr achtsam gewoben und der Ort dafür gut gewählt wurde. Denn wenn es einfach zu lange unverändert bleibt, dann verstaubt es. Dieses Netz braucht manchmal einfach eine Grunderneuerung.

Im Zuge des Hausputzes hab ich mich mal bei einer Spinne dafür entschuldigt, dass ich jetzt ihr Netz mit dem Staubsauger entfernen werde – also absichtlich zerstören werde. Und die Antwort hat mich damals sehr überrascht: „Ich danke dir dafür. Denn würdest du das nicht tun, dann wäre doch kein Platz hier für ein neues Netz. Dieser Ort hier ist wie geschaffen für mein Netz, doch in diesem ist soviel Staub, dass ich damit keine Fliege mehr fangen kann. Also vielen lieben Dank, dass du es mir ermöglichst genau hier an diesem perfekten Platz zu bleiben.“

Ist es nicht so, dass wir Frauen uns viel zu oft als Opfer sehen?
Ist es nicht so, dass wir unsere eigene Kraft und Stärke nicht sehen, weil jemand unser Netz zerstört hat?
Ist es nicht so, dass wir viel zu leicht in das Drama des zerstörten Netzes fallen, anstatt uns einfach darüber zu freuen, dass der alte Mist mal weg ist und wir ganz von Neuem anfangen können, unser Netz der Liebe aufzubauen?
Ist es nicht so, dass wir viel zu oft, dem anderen, der unser Netz zerstört, die Schuld geben und böse auf ihn sind?

Ist es nicht so, dass wir ganz oft vergessen, dass wir mit einer unerschöpflichen Kraft verbunden sind, mit einem kollektiven Feld der Weiblichkeit, das uns einfach die Kraft gibt, ein neues Netz zu weben?

Ein Impuls, den ich bei einer Energiefeldanalyse Anfang September hatte war: Ihr seid verbunden mit dem kollektiven Feld der Weiblichkeit. Jede Frau fühlt den Schmerz, der der Weiblichkeit zugefügt wurde. Dieses kollektive Feld der Weiblichkeit beinhaltet aber nicht nur verletzte Weiblichkeit, sondern auch geheilte und vor allem unverletzte Weiblichkeit. Es ist eure Entscheidung, welchem Aspekt ihr euch widmet. Triff deine Wahl!


Aus diesem Grund eröffne ich einen (virtuellen) Raum für Frauen, die bereit sind die Verantwortung für ihr eigenes Netz zu übernehmen. Es wird ganz bestimmt um die weibliche Intuition, Opferrollen, Rollenbilder, Beziehungen, Ängste gehen. Es wird darum gehen, was in den Frauen in diesem Raum noch verletzt ist und Heilung braucht. Es wird aber vor allem darum gehen, wie jede einzelnen den Zugang zum geheilten und unverletzten Aspekt ihrer Weiblichkeit herstellen und vor allem auch halten kann. Wie jede Frau ganz bewusst zu dieser Kraft Verbindung aufnehmen kann, damit sie ihr Netz der Liebe immer wieder von neuem weben kann. Wo der perfekte Platz für ihr Netz ist und ob da erst ein altes verstaubtes Netz entfernt werden muss. Wie sie (wieder) Zugang zu ihrer ganz persönlichen Schöpferkraft erlangt, damit sie ihr ganz persönliches Netz der Liebe weben kann.

Der Raum wird nach weiblichen Bedürfnissen ausgerichtet sein und ist nur für Frauen, der Inhalt wird sich nach den Geschichten der Frauen richten.
Du fühlst dich angezogen von diesem Raum, dann schick mir ein E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und werde Teil meines Netzes der Liebe.

Ätherische Öle für hochsensible Menschen

Meine eigene Hochsensibilität hat mich schon sehr oft an meine Grenzen geführt. Meine Wahrnehmung geht sehr stark in die unbewussten Bereiche meiner Mitmenschen, dorthin, wo ihre eigene Schmerzvermeidung sie nicht hinlässt. Für mich war das immer ganz normal zu sehen, was das eigentliche Problem, was die Ursache ist. Doch für denjenigen hinter dessen Fassade ich da blicke ist das nicht immer so einfach. Denn das ist natürlich genau das, wo es wirklich weh tut. Ein erster Schritt war zu erkennen, dass das nicht bei allen so ist, wie bei mir. Meine Wahrnehmung unterscheidet sich von der Wahrnehmung anderer, auch von der Wahrnehmung anderer hochsensiblen Menschen. Jeder hat hier seine eigene individuelle Geschichte, weil diese individuelle Geschichte einfach das Leben schreibt.

Der Umgang mit der eigenen Hochsensibilität ist eine Reise zu sich selbst. Auf dieser Reise lernen wir, wie unsere ganz individuelle Wahrnehmung funktioniert, wie wir damit umgehen können, was uns hilft uns abzugrenzen, was uns hilft gut für uns zu sorgen, was uns hilft im Umgang mit anderen Menschen und deren Gefühlen.

Meine Reise ging über viele Wege, allem voran, der Zugang zu meinem eigenen Körper, zu meinem irdischen Dasein. Zu erkennen, was ihn schützt, was ihn heilt und wie er regeneriert. Hochsensibilität heißt für mich, dass ich eine verstärkte individuelle Wahrnehmung von Energien habe.

Dieses Bewusstwerden, was das für Energien sind, von wem sie kommen, was sie bedeuten, was sie bewirken, was sie auslösen, wen sie wie beeinflussen, war für mich ein Schritt, der mich sehr verändert hat. Ich erlebe es ganz oft, dass hochsensible Menschen sich unverstanden fühlen, aber mal ganz ehrlich, ich hab mich früher selbst gar nicht verstanden, wie hätte mich jemand anderer verstehen sollen? Oft hagelt es Vorwürfe, dass ja andere so unsensibel sind. Stimmt das? Oder fehlt mir einfach das Mitgefühl für andere? Also mir hat es gefehlt. Ganz bestimmt. Mir hat das Mitgefühl für andere, aber auch für mich selbst gefehlt. Ich habe mich selbst hier oft genug aus der Verantwortung genommen. Ich habe Mitgefühl von anderen gefordert ohne dass ich in irgendeiner Art und Weise auf meine Gefühle hingewiesen habe. Ich hab mir doch nicht mal selbst eingestanden, dass mich manche Dinge einfach verletzen. Ich hab mich selbst einfach "ruhiggestellt", denn ich kann doch nicht wegen jeder Kleinigkeit beleidigt sein. Ich hab mich selbst sehr weit in mich zurückgezogen. Hat mir das geholfen? Nein! Hat es mich vor Verletzung geschützt? NEIN! Erst dieses aus mir selbst herausgehen, mich selbst so annehmen, mich zeigen und zu mir stehen, hat mir geholfen. Heißt das, dass ich jetzt weniger verletzt werde? Ich weiß es ehrlich nicht, aber ich habe gelernt, dass ich mich um mich selbst kümmern kann, dass ich selbst für mich da sein kann und mich nicht verstecken muss. Denn meine Hochsensibilität gehört zu mir. Ich bin kein Opfer dieser auf mich wirkenden Energien! Ich habe die Verantwortung für mein Leben übernommen. Ein Teil dieser Verantwortung ist, meine ganz spezielle Wahrnehmung zu nutzen, indem ich auch sehr sehr sorgsam mit meinem Energiefeld umgehe, damit, was wie und warum auf mich wirkt. Wie mein Energiesystem auf welche Einflüsse wirkt. Dabei helfen mir meine doTERRA-Öle sehr gut!

Aber nun zu einigen Ölen, die mir so im Alltag helfen:

  • Breathe hilft mir, wenn ich mich schon in mich selbst zurückgezogen habe. Also dann, wenn ich schon "weg" bin und mich vor der Außenwelt verschließe. Es hilft nicht umsonst bei allem, was die Lunge so an körperlichen Symptomen haben kann. Die Lunge und der zugehörige Meridian stehen ja für Themen wie Kommunikation, die Annahme und Verantwortung für das Leben, für Abwehr und Abgrenzung, Beziehungsfähigkeit und Nähe & Kontakt. Es hilft mir durchzuatmen, mich selbst wieder zu spüren und dem Leben noch einmal eine Chance zu geben. Es öffnet auch mein Halschakra um wieder mit dem Leben in Kontakt treten zu können. Davon reicht es mir meist, wenn ich einfach eine Nase voll nehme (einfach vom Flascherl rieche).
  • Wenn ich mal wieder über den Dingen stehe und mich so gar nicht auf das irdische Dasein einlassen will, dann tut mir Black Pepper sehr gut. Es unterstützt mich dabei hinter meine eigenen Masken zu schauen, zu erkennen, wo ich mich selbst an der Nase herumführen und die Verantwortung noch nicht so ganz übernehmen will (kann).
  • Vetiver, mein absoluter Liebling. Warum, deshalb, weil er eben diese für mich so starke Wahrnehmung der Energien im Außen "dämpft". Er holt mich zu meiner Essenz zurück, dockt mich ganz stark an der Erde an, gibt mir ein Gefühl der Sicherheit und des Zuhause seins in mir. Vetiver beruhigt meine Nerven - alles, womit ich die Energien rundherum wahrnehme. Dieses Öl schafft mir einen Kokon, der mich nicht trennt von den Energien, aber trotzdem eine klare Unterscheidung zwischen meinen Gefühlen und den Gefühlen anderer möglich macht. Vor allem ermöglicht es mir, meine eigenen Bedürfnisse ganz klar zu spüren. Vetiver trage ich am liebsten auf mein Steißbein auf, auf mein Wurzelchakra. Es erneuert so auch gleich meine Verbindung zu meinem Erdchakra, gibt mir ein neues tief verwurzeltes und angekommenes Gefühl in meinem Körper.
  • Immortelle (Mischung aus Frankincense, Helichrysum, Lavender, Myrrh, Rose, Sandalwood) bezeichne ich immer als mein persönliches "Ich bin Königin"-Öl. die Inhalte der Mischung sind auch sehr königlich finde ich ;-) Das trage ich am liebsten schon morgens rund um die Augen auf. Es deckt da ganz viel rund um die Augen ab: Blasenmeridian (Kontrolle, Anpassung), Dreifach Erwärmer Meridian (Energiemanagement, Fülle des Lebens), Magenmeridian (Verarbeitung von Aufgenommenem, in der eigenen Welt gefangen sein) und Gallenmeridian (Entscheidungen, Opferrolle) und natürlich mein Stirnchakra, die Augen stehen auch in enger Verbindung mit der Leber (Entgiftung, Stress, Flexibilität). Dementsprechend tut das Öl auch ganz schön viel. Es macht meine Wahrnehmung klar (Stirnchakra), lässt die Kontrolle (Blase) über das was ich wahrnehme los und hinterfragt bzw. bezweifelt nicht, dass meine Wahrnehmung richtig ist (Magen). Es gibt mir die Möglichkeit ganz klar zu unterscheiden, was mit gut tut, was mir Energie bringt (Dreifach-Erwärmer-Meridian) und was nicht und damit Stress verursacht (Leber).
  • Lavendel: meine tägliche energetische Hygiene in Öl-Form. Lavendel holt meine Energie wieder zu mir zurück. Durch die Gedanken und die Gespräche tagsüber geht die eigene Energie immer wieder auf Reisen. Sie folgt der Aufmerksamkeit - sagt eines der geistigen Gesetze. Wir stellen Verbindungen zwischen den Chakren her mit anderen Menschen, wir beschäftigen uns mit unserer Vergangenheit oder denken an kommende Ereignisse. Lavendel sammelt meine eigene Energie wieder auf. Es ist als würde er wie ein Hund die Fährte aufnehmen und alles, was zu mir gehört wieder zu mir zurückholen. Er trennt auch die Verbindungen, die tagsüber entstanden sind.

Du willst mehr über die doTERRA-Öle wissen und wie sie dir helfen können? Dann melde dich sehr gerne bei mir! Ich schicke dir auch sehr gerne eine Probe zu! Mehr Infos zu den Ölen findest du auch hier: www.mydoterra.com/SonjaSchmidtLiebert

Du drehst dich im Kreis und findest den Weg aus deinem ganz persönlichen Hamsterrad nicht? Eine Energiefeldanalyse bringt hier Klarheit. Melde dich sehr gerne bei mir!

Du bist interessiert daran, mehr über dein eigenes Energiesystem, die Energien, die dich beeinflussen und deine eigene Wahrnehmung lernen und wie du hier etwas für dich und andere tun kannst - auch ganz einfach mit ätherischen Ölen? Dazu gibt es mehrere Online-Workshops:

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